22. Gemeinderatsitzung

Tagesordnung der 22. GemeinderagtsitzungIn der Tagesordnung stand etwas von Datenbank, also raffte ich mich heute auf, um der Gemeinderatsitzung zuzusehen.

Im TOP 7 ging es darum, dass die Werte der Liegenschaften aufgenommen werden. Dazu zahlt die Gemeinde ca. 280€ pro Kilometer Strasse an eine Firma, die diese Daten aufnimmt, insgesamt sind das ca. 32000 Euro.

Nebenbei erfahre ich, dass nicht mehr Wolfgang Wiemer, sondern André Lohmann der Spitzenkandidat der CDU sein wird. Aber nun der Reihe nach:

Das Protokoll vom letzten mal liegt allen vor und wird nicht nochmal extra verlesen. Dabei muß ich an die gestrige Jahreshauptversammlung des Kindergarten-Fördervereins denken.

Der Bauland-Verkauf wird ab 2007 wegen der Mehrwertsteuererhöhung deutlich schwieriger werden, als er ohnehin schon ist. Eine realistische Einschätzung, hoffen wir das beste.

Ein neues kommunales Rechnungswesen (NKR) muß spätestens zum 1.1.2012 eingeführt werden. Nebenbei erfahre ich den Hintergrund: Die Finanzlage der Gemeinden wird dann für Bund und Länder viel transparenter. Irgendwie scheint die Datenbank für das neue System bereits eine Voraussetzung zu sein …

Weil wir uns mit der SchuldenfalleBürgerhalle verschuldet haben, ist nun kein Geld für die dringend erforderliche Dach-Vollsanierung des Kindergartens mehr da. Also machen wir eine Teilsanierung.
Zur Datenbank habe ich ja bereits was geschrieben. Bei der Datenerfassung sollen auch gleich die Strassenlaternen mit erfasst werden.

Östlich der B4 gibt es keinen Briefkasten. Die Gemeine will versuchen, die Post dazu zu bewegen auch östlich der B4 einen Briefkasten aufzustellen. Mir ist das egal. Ich komme mit Fax und E-Mail ganz gut klar und fahre täglich auf dem Weg zur Arbeit in Isenbüttel am Postkasten vorbei. Außerdem bin ich skeptisch, da die Post auf Sparkurs ist und eher Postkästen ab- als aufbaut.

Bei den Bürgeranfragen rege ich an, vor der Anschaffung einer Datenbank nochmal einen IT-Spezialisten zu befragen. Ich stelle mich gern zur Verfügung. Meine Erfahrung zeigt nämlich, das Software fast immer für die Initiatoren eines Projekts optimiert wird und nicht für die, die später damit arbeiten müssen. Mit etwas Freeware (z.B. MS Visual Studio Express) läßt sich fix was machen und die Daten könnten u.U. noch für andere Zwecke, z.B. „Facility Management“ (so heißt das wohl …), Betriebskosten-Planung und -Abrechung usw verwendet werden. Schaun’n ‚mer mal …

Disclaimer: Wenn ich hier was falsches geschrieben habe, bitte melden oder kommentieren. Manchmal ist es als Zuhörer gar nicht so leicht, alles zu verstehen.

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