Unsinnige Massenmails von CDU-Politiker

Der CDU-Politiker Klaus Peter Möller beteiligt sich an unsinnigen Massenmails. Wer den AStA in Marburg kennt, erwartet vielleicht nicht viel. Von einem CDU-Politiker hätte ich jedoch mehr Vernunft und Sachlichkeit erwartet. Massenmails sind immer unsinnig!

Zu Beginn der Aktion hat sich Klaus Peter Möller noch die Mühe gemacht, einzelne Mails zu beantworten, schreibt er in einem Blog. „Bis die ersten Antworten mit ‚User unknown‘ zurück kamen.“ Daher werde er jetzt zu keiner der Massenmails mehr Stellung nehmen.

Wo ist dieses Blog eigentlich? Ich finde es nicht. (via)

Update: Herr Möller hat nicht in seinem eigenen Blog geschrieben, das hatte ich in die Heise-Meldung falsch hineininterpretiert. Er hat hier kommentiert.

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3 Antworten to “Unsinnige Massenmails von CDU-Politiker”

  1. Mike Says:

    Mich würde ja mal brennend interessieren, wie das mit dem AStA Marburg gemeint ist… ?

  2. Torsten Crull Says:

    Mike, Protest gegen Bildungsabbau ist gut und richtig.

    Ich habe gerade bei Dir dieses Video gefunden. Torten schmeißen und Massenmails senden sind für mich typische „AStA-Methoden“: Sehr pauschal, unsachlich und wenig differenziert.

    Als ich noch Student war, hat der AStA (in Braunschweig) zu Sachspenden für die Mainzer Strasse (Hausbesetzer in Berlin) aufgerufen und am nächsten Tag einen großen Misthaufen vor der Tür gehabt. Der stammte wahrscheinlich von den 90% der Studenten, die den AStA nicht gewählt haben.

    Sicherlich verstehe ich auch, dass solche Aktionen allein wegen der Publicity nötig sind, aber deshalb muß ich sie ja nicht gut finden.

    Allen vernunftbegabten Wesen empfehle ich die Lektüre des kategorischen Imperativs oder seiner volkstümlichen Variante.

  3. Mike Says:

    moinsen…, ich hab mich auch gar nicht persönlich angesprochen gefühlt, denn ich bin nicht im AStA und muss manchmal selbst mit dem Kopf schütteln, was da so passiert… es klang nur sehr so, als ob Du auf ein spezielles Vorkommnis in Marburg angespielt hättest.
    Zu der Tortensache:
    Natürlich ist das „pauschal, unsachlich und wenig differenziert“, allerdings medienwirksam… und manchmal hat man leider (aus versch. Gründen) nicht mehr als die Medien…
    btw. vom kategorischen Imperativ bin ich auch überzeugt…, ich frag mich nur, wie man Studiengebühren unter dieser Sichtweise zu betrachten hätte.

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