Ein Verwaltungs-Angestellter für Rötgesbüttel

Der Verwaltungsangestellte war zwar nicht meine Idee, aber ich denke mal laut darüber nach: Der Angestellte könnte zu den Sprechzeiten das Gemeindebüro besetzen. Bisher hat Dieter Bode das meistens selbst getan.

Dieter Bode hat sehr viel Zeit in sein Bürgermeisteramt gesteckt. Er bekam „400 Euro Aufwandsentschädigung, 300 davon gingen schon allein für Fahrtkosten drauf“, so die BZ am 18. Januar. Einen Stundenlohn möchte ich da nicht ausrechnen.

Zu den Sprechzeiten im Gemeindebüro war er fast immer anwesend:
Dienstag 08.30 – 10.00 Uhr,
Freitag 08.30 – 10.00 Uhr und
Freitag 18.00 – 19.00 Uhr.

Wie wird das nun in Zukunft aussehen? Angenommen, es wird keinen Kandidaten geben, der dazu bereit ist:

Wir könnten z.B. einen fähigen Menschen einstellen, der zu den Sprechzeiten im Gemeindebüro tätig ist. Einerseits wär’s schade um’s Geld, andererseits geht’s nicht ganz ohne. Wenn keiner bereit ist, die Aufgabe ehrenamtlich zu übernehmen, dann müssen wir wohl Geld dafür ausgeben.

Ich könnte mir schon vorstellen, alle 6 Wochen den Job im Gemeindebüro zu übernehmen. Wenn das alle 13 Ratsmitglieder täten, wäre der Posten im Gemeindebüro ausreichend besetzt. Ich glaube aber nicht daran, dass das gut ginge. Der Organisatorische Aufwand wäre sehr hoch und der Informationsaustausch sehr ineffizient: „Ach, sie waren letzte Woche schon da? Na dann erzählen sie mal …“

Nun hat Dieter Bode sich ja auch nie ‚reinreden lassen, wie er seinen Job als Bürgermeister zu tun hat. Bei einem Verwaltungsangestellten hätten wir die Chance, klare Vorgaben beschließen zu können. Wenn z.B. ein neuer Termin (z.B. Ausschuss-Sitzungen Veranstaltungen in der Bürgerhalle o.ä.) bekannt werden, könnte er eine E-Mail an einen Verteiler senden. Außerdem könnte er die Internetseite für Rötgesbüttel aktuell halten. Ideen hätte ich viele. Und wenn wir im Gemeinderat beschließen, was eigentlich getan werden müßte, ist auch immer gleich klar, wer’s tun kann: Der neue Verwaltungsangestellte.

Eins ist klar: Wer sich auf Ehrenamtliche Tätigkeit verläßt, ist immer auf den guten Willen des Amtsträgers angewiesen, spart aber Geld. Und wer Geld für eine Leistung ausgibt, erwartet, dass er bekommt, wofür er bezahlt. Was ist besser?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: