Jaron Lanier über das Internet

Dem Digitalvisionär Jaron Lanier graut vor der Vorstellung, in 15 oder 20 Jahren könnte Erziehung auf dem Wikipedia-Prinzip beruhen: Man ermittelt den Durchschnitt von Meinungen:

„Nehmen Sie das Beispiel Google. Diese Suchmaschine erntet die Früchte des Kollektivs. Da wird eine Menge Geld verdient, obwohl das System gänzlich auf der Arbeit anderer Menschen aufbaut – und die kriegen gar nichts.“

Hallo? Ich denke, wir bekommen als Gegenleistung eine gute Suchmaschine, oder? Und wenn’s eine bessere gäbe, würden die Anwender die bessere nehmen, oder?

Angenommen, Lanier hätte die Möglichkeit dazu, was würde er am Internet verändern? „Ich würde eine Technik erfinden, wie man im Internet unmittelbar mit Inhalten Geld einnehmen kann. Das wäre für viele Menschen der Anreiz, anspruchsvolle Dinge im Internet zu veranstalten und zu veröffentlichen.“

Das ist ein Gedanke, den ich unterstützen würde.

Lanier spricht darüber hinaus vom Narzissmus von kleinen Jungs, die der Welt ihren Stempel aufdrücken wollen. Außerdem sei Midi einer der Gründe dafür, dass sich unsere Musik heute so mechanisch anhört: Club-Music, HipHop und so weiter – das sei genau das, was Midi gut kann.

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