Chemie zwischen Bernhard und Betriebsrat

Aus der BZ und dem Stern: Die Sympathiewerte der leitenden Angestellten werden Bernhard nichts nutzen.

Osterloh sagte in Detroit, er befürworte eine starke Rolle Piechs bei VW. Osterloh war nach eigener Aussage zusammen mit Piech und dem neuen VW-Chef Martin Winterkorn im Firmenjet nach Detroit geflogen, wo er an der Pressekonferenz von Audi teilnahm. Am Rande der Messe sprachen die drei vermutlich auch den Kurs für die Aufsichtsratssitzung nächsten Donnerstag ab.

Der neue VW-Chef Martin Winterkorn wird übermorgen seine Strategie vorstellen – neuerliche personelle Umwälzungen inklusive. Davor graut vor allen Dingen den leitenden Angestellten. „Wir brauchen ganz schnell eine Konsolidierung“, sagte ein Manager. Ein anderer klagte über „Unsicherheit, die viele befallen hat“. Doch die Sympathiewerte werden Bernhard nichts nutzen: Der dynamische Sanierer hat sich zwar die Anerkennung der Manager verdient, doch dafür stimmt bis heute die Chemie zwischen ihm und dem Betriebsrat nicht. Bernd Osterloh und seinen Kollegen ist suspekt, dass der Markenchef einfach zu oft die bekannten Pfade im speziellen Wolfsburger Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften verlässt, um schnelle Lösungen zu erzwingen.

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