GEZ-Gebühren helfen nicht gegen 9Live-Call-in-TV

Im Zusammenhang mit den Call-in-TV-Sendungen bei 9Live urteilt der Medienwissenschaftler Hans J. Kleinsteuber: Die Landesmedienanstalten (LMA), üppig finanziert aus GEZ-Gebühren, seien „Papiertiger“, die ihre Sanktionsmöglichkeiten kaum nutzten und daher „von der Industrie ganz häufig nicht ernst genommen“ würden – mit der Folge, dass die Medienwirtschaft „die gesetzten Rahmenbedingungen nicht einhält“. Ursache: Die Landesmedienanstalten sähen sich nicht nur als Kontrolleure, sondern zugleich als „Interessenvertretung der Klientel, die sie beaufsichtigen und regulieren“, und zuständig „für das Wohlergehen dieser Industrie“. „Diese Doppelfunktion kann man nicht wirklich und glaubwürdig ausführen.“ Zugleich gesteht der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) Wolf-Dieter Ring, dass er gegenüber dem Sender 9Live „keine Steuerungsmöglichkeit“ habe: „Es gibt keine gesetzliche Richtlinienbefugnis, und es gibt keinen Ordnungswidrigkeiten-Tatbestand, der bei Verstößen greifen kann.“ (Quelle: SPON)

Und dafür zahlen wir GEZ-Gebühren?

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