Ärztehaus, Teenie Club, Bahnhofsgebäude · [Update] ·

In der Aller-Zeitung (Artikel aks GIF) und in der Braunschweiger Zeitung (Gifhorner Rundschau, Artikel als PDF) wurde heute ausführlich von den aktuellen öffentlichen Diskussionen in der Gemeinde berichtet (hier angekündigt). Beschlossen ist noch nichts: Am 29. April 9. Mai um 18:00 Uhr geht die offene Diskussion weiter, wieder in einer öffentlichen Sitzung, diesmal in der Bürgerhalle.
Für die Rundum-Sorglos-Lösung müßte die Gemeinde rund 600T€ zahlen und der Teenie Club wäre dann im alten Kühlhaus (jetziges Gemeindebüro) untergebracht.
Bürgermeister und Gemeinderat hätten im Bahnhof sicherlich eine geräumige Heimat mit großem Sitzungszimmer und üppigem Vorzimmer. Fragt sich, ob es nicht auch andere Wünsche gibt, z.B. ein Bewegungsraum für den Kindergarten, Räumlichkeiten für die Senioren oder eine größere Sporthalle. Solche Wünsche wären dann aufgrund der ab 2009 anstehenden Umlagen für das ev. Gymnasium und den dadurch erforderlichen Bau in Groß Schwülper wohl kaum in absehbarer Zukunft umsetzbar.
Falls wir statt eines Bahnhof-Umbaus den Kindergarten erweitern würden, ließe sich damit vielleicht auch eine elegantere Lösung für den Teenie Club finden. In unserer Gemeinde sollten wir diese Alternative zumindest bewerten.
Ohne Kreditaufnahme sind größere Baumaßnahmen sicher nicht umsetzbar. Die Chance, zwei Allgemeinärzte nach Rötgesbüttel zu bekommen, sollte sich Rötgesbüttel jedoch keinesfalls entgehen lassen. Durch die Mieteinnahmen kämen die Gelder für Zinsen, Tilgung und laufende Kosten ja wieder rein.
Die Zeitungsartikel der letzten Tage vermitteln manchen den Eindruck, das bereits alles beschlossene Sache ist.
Politiker sollten vielleicht Gedanken lesen können. Oder leiber doch nicht? Statt einer reinen Beratung in den Fraktionen wünsche ich mir deshalb eine öffentliche Diskussion. Genügend Anwesende vorausgesetzt, könnte die begonnene offene Diskussion am Dienstag, den 29. April fortgesetzt werden. Auf dieser öffentlichen Ausschuss-Sitzung werden übrigens keine Beschlüsse gefällt, sondern Empfehlungen an den Gemeinderat ausgesprochen.
Die vorgestellten Bauvarianten stellen sicher nicht das Ende jeglicher Phantasie dar. Wenn darüber hinaus spontan von Rötgesbüttelern andere Vorschläge oder kritische Fragen kommen, werden diese bestimmt genauso fair bewertet werden, wie jeder andere ernst gemeinte Vorschlag auch.
Im Rahmen des öffentlichen Meinungsbildungsprozesses müssen noch viele Fragen beantwortet werden. Beispiele:

  • Welche Geschossvariante wollen wir?
  • Gibt es auch ein Äztehaus ohne Bahnhofs-Ausbau?
  • Was passiert mit den jetzigen Mietern der Erdgeschosswohnungen im Bahnhof?
  • Baut die Gemeinde selbst, oder suchen wir uns einen Investor?
  • Welche Summe können wir aufbringen, ohne uns zu übernehmen?
  • Gibt es weitere Projekte, die dringender wären, als eine Sanierung des Bahnhofs?

Ich freue mich auf den Dienstag, den 29. April Freitag, den 9. Mai.

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