Sommerspiele 2024 und das Vertrauen in Volksvertreter

Am 8. Oktober 2015 kam Olaf Scholz auf 7,4 Milliarden Euro für den Steuerzahler. Nun stoppten die Hamburger Bürger ihre Bewerbung.

Es ist bequem, Fehler nicht bei sich selbst zu suchen, sondern bei anderen. Die Verantwortlichen suchen die Schuld bei den Flüchtlingen, dem DFB-Skandal oder bei dem IS-Terror in Paris.

Neben „Stuttgart 21“ oder dem „Flughafen BER“ hat aber auch Hamburg noch eine offene Baustelle: Die Elbphilharmonie soll am 11. Januar 2017 der Öffentlichkeit übergeben werden. Die ursprüngliche Machbarkeitsstudie vom Juli 2005 wies Gesamtkosten von 186 Millionen Euro aus. Am 23. April 2013 verkündete Olaf Scholz, dass das Projekt die Steuerzahler insgesamt 789 Millionen Euro (Faktor 4¼) kosten werde.

Ist es nicht eher so, dass die Wähler das Vertrauen verloren haben und realistischer denken, als ihre gewählten Volksvertreter? 7,4 mal 4¼ wären über 30 Milliarden Euro gewesen.

Das gestrige Wahlergebnis liegt eben nicht hauptsächlich an den Flüchtlingen, an dem DFB-Skandal oder an Paris, das schreibt auch Christoph Kapalschinski im Handelsblatt.

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