Archive for the ‘Presse’ Category

Desinformation und Zensur [edit]

13. April 2016

Die Bildzeitung nennt es „BILD dokumentiert die Sätze …“ aber zerschneidet das Original-Video und das ZDF nimmt das Original-Video aus der Mediathek.

BILD.de betont in Versalien: „Hier noch mal als Zitat“ und reißt Böhmermanns Worte komplett aus dem Kontext. Das ZDF beraubt uns der Möglichkeit, das Original zu finden.

Wie sollen wir Bürger und Wähler uns eine Meinung bilden?

Wie sollen unsere Volksvertreter mit der Böhmermann-Szene unserer Meinung nach umgehen, wie sollen wir das beurteilen?

Was mache ich eigentlich beruflich?

10. Dezember 2013

Ich nehme diesen Spiegel-Artikel mal als Anlass, um zu schreiben, dass ich mich beruflich unter anderem mit solchen Eco-Tipps beschäftige:

Einen noch größeren Einfluss auf den Verbrauch hat allerdings der Fahrer. Das weiß auch VW, weshalb der Golf eine Art pädagogisches Spritsparprogramm an Bord hat. Wer im Stand zweimal kräftig aufs Gaspedal tritt, … wird vom Bordcomputer umgehend ermahnt: „Gaspedal im Stand nicht betätigen“, erscheint dann auf dem zentralen Bildschirm im Cockpit.
Insgesamt 14 solcher Hinweise gibt es, etwa „Klimaanlage eingeschaltet, Fenster schließen“ oder „Beim Bremsen erst unter 1300/Min auskuppeln“.

ecotipp

Meine Aufgabe ist es (zusammen mit meinen Kollegen) die Regeln festzulegen, unter welchen Randbedingungen solche Eco-Tipps angezeigt werden, die Software modellbasiert zu entwickeln und anschließend das Steuergerät in einer simulierten Umgebung („Hardware in the loop“) zu testen.

10. April 2008

2014 soll Baubeginn für die B4-Ortsumgehung sein.

Notizblog-Leser wissen mehr …

9. Mai 2007

Warum war eigentlich die heutige Sitzung des Jugend- Senioren- und Sozialausschusses nicht in den Zeitungen (Aller-Zeitung oder Gifhorner Rundschau) angekündigt? Ich denke, der mündige Rötgesbütteler sollte selbst entscheiden, ob die Themen für ihn interessant sind oder nicht. Statt dessen werden die Informationen irgendwo gefiltert. 😦

Am Gemeindebüro hing natürlich ein Aushang, aber wer schaut denn da schon regelmäßig in den Infokasten … ?

Volksverblödung

26. April 2007

Sehr geehrter Herr Fredegar Henze,

Am 20. März schrieb ich Ihnen einen Brief mit folgenden Fragen:

  • Welche Ziele haben Sie bei einer Entscheidung über das Gymnasium im Auge?
  • Auf welcher Grundlage treffen Sie Ihre Entscheidung für uns?
  • Welches Informationsmedium empfehlen Sie uns Wählern, damit Ihre Entscheidungen für uns optimal nachvollziehbar werden?

Laut Pressebericht bezeichnen Sie die Papenteicher Info-Veranstaltungen für Eltern als „Volksverblödung“ und polarisieren damit. Ich muß sagen, diese Papenteicher Volksvertreter haben uns Wähler wenigstens informiert. Von Ihnen habe ich dagenen keine Antwort auf meine Fragen bekommen.

Welches Ziel verfolgen Sie mit dem Volksverblödungs-Vorwurf?

MfG
Torsten Crull

Braunschweiger- und Aller-Zeitung: Demnächst auch Filme?

9. März 2007

Zeitungen wollen mit Online-Videos das Lokalfernsehen angreifen. Zitate:

  • „Video wird die Zeitungen gewaltig interessieren und wir dürfen es auf keinen Fall dem Fernsehen überlassen. Jene Zeitungen, die bei diesem Thema schlafen, werden das in einigen Jahren bitter bereuen“ (Christan Ortner)
  • „Leserreporter sind kein Instrument, um Geld zu sparen, sondern um die Qualität der Zeitung zu erhöhen“ (Stefan Herbst)
  • „Wenn Goldgräberstimmung herrscht, muss man Schaufeln verkaufen und nicht selber nach Gold suchen“ (Neininger).

Mal schauen, was unsere Presse hier in der Umgebung draus macht. Hier ein paar Beispiele:

Beteiligte und Betroffene informieren

30. Januar 2007

Wir waren nicht informiert, das gefällt uns nicht„, berichtete Bauamtsleiter Rolf-Otto Fabian kürzlich zur Regiobahn während einer Ausschusssitzung. Verbandsdirektor Martin Kleemeyer sagt zu, alle Beteiligten künftig frühzeitig informieren zu lassen. (Braunschweiger Zeitung, Gifhorn, Seite G06 vom 30. Januar 2007)

Herr Martin Kleemeyer, ich bin zwar (noch) nicht beteiligt, fühle mich aber betroffen. Mein Tipp: Nutzen Sie doch einfach Ihre Internetseite, um Beteiligte und Betroffene frühzeitig besser zu informieren. Diese können Sie dann bei Bedarf wahlweise zusätzlich ausdrucken und per Post, Fax oder E-Mail versenden oder – wenn’s den besser ist – am Telefon vorlesen lassen. Ach ja: Und haben Sie denn noch die Liste der betroffenen Personen aus der Projekt-Umfeld-Analyse? Da stehen dann ja alle drin, die informiert werden sollten.

60m oder 30 000 Euro?

25. Januar 2007

In der Aller-Zeitung vom Dienstag, den 23. Januar 2007 auf Seite 17 (leider kein Permalink) steht: „Mit 50 Euro je laufendem Meter würden 3000 Euro fällig.” Also entweder der Weg ist nur 60m lang oder es kommen – bei ca. 600m – nach einem deutschen Rechenmeister 50 x 600 = 30 000€ ‘raus. Ich habe mich mal in die Niedersachsen Karte ‚reingezoomt und schätze ca. 450m, also ca. 23 000€.

Rötgesbüttel durchlebt gerade eine Presse-Welle: Vier Artikel in einer Woche zu Themen einer einzigen Ausschuss-Sitzung sind schon ungewöhnlich (demnächst hier in der Chronik).

Meine Meinung: Energie, die wir Ratsmitglieder in die Gemeindearbeit stecken könnten (Energie = Arbeit), sollten wir nicht mit Fraktionsgezänk vergeuden. Eine ausgewogene Presseinformation kann dazu beitragen. (more…)

Chemie zwischen Bernhard und Betriebsrat

9. Januar 2007

Aus der BZ und dem Stern: Die Sympathiewerte der leitenden Angestellten werden Bernhard nichts nutzen. (more…)

Videoüberwachung gegen Jugendkriminalität?

11. Dezember 2006

Samstag in der Zeitung: Um den geordneten Schulbetrieb in Wasbüttel aufrecht zu erhalten wird das Schulgelände jetzt auch von einer Videoanlage überwacht. „Es wäre schön, diese Jugendlichen positiv beeinflussen zu können“, sagte Rudolf Knodel. Sylvia Zimmermann schlug vor, wieder Streetworker einzusetzen. Als die in der Samtgemeinde aktiv waren, sei es ruhiger gewesen. Die Randalen in Wasbüttel allerdings seien immer so spät in der Nacht geschehen, dass da kein Streetworker mehr vor Ort sei, entgegnete Renate Schween.

Mein Kommentar: Gute Jugendarbeit kostet zwar auch Geld, wirkt aber auch dort, wo keine Videoüberwachung ist.
Allerzeitung 09.12.2006